Frühling – ideale Zeit für neue Ziele und Rituale

Es spielt keine Rolle, wie viel man praktiziert. Wenn man es nicht ins tägliche Leben bringt, ist alles Zeitverschwendung.

Roshi Philip Kapleau

Mal im Ernst! Zwei Wochen ohne Handyempfang war schon echt eine tolle Sache. Ich merke jetzt wo ich es wieder habe, wie sehr mir das “ausgeklinkt” sein fehlt. Aber es liegt ja an mir das alles zu managen. Also setze ich meinen Fokus auf mich selbst und frage mich, muss das jetzt sein, kann das nicht noch ein bissen warten?

Und ja, kann es! Ich habe aus dem Ashram die Angewohnheit des meditieren mit nach Hause genommen. Also jeden morgen, erst Pranayama um in Gang zu kommen und den Körper aufzuwecken und dann Meditation. Das bringt mich mit mir selbst in Verbindung und ich kann den Tag fokussierter gestallten.

Ich nutze eine Mala um meinen Geist nicht abschweifen zu lassen und zähle in Gedanken mein Mantra. Meditieren geht immer und überall. Ich hoffe diese Tipps hier inspirieren dich dazu mit dem meditieren zu beginnen:

  1. Meditiere anfangs zur gleichen Zeit und am gleichen Ort, richte das in deinem Tagesablauf fest ein
  2. Meditiere zur Morgendämmerung oder Abenddämmerung
  3. Richte dir einen separaten Meditationsplatz ein mit Meditationskissen, Decke etc.
  4. Richte dich am Morgen gegen Osten und am Abend gegen Westen
  5. Bevor du beginnst, weise deinen Geist an ruhig zu sein
  6. Reguliere deine Atmung
  7. Falls du ein Mantra hast, dann verbinde dein Mantra mit der Atmung, ansonsten konzentriere dich auf deine Atmung und wiederhole im Geist “ich atme ein, ich atme aus”
  8. Erlaube deinem Geist ein bisschen herumzuwandern, konzentriere dich dann aber wieder
  9. Erzwinge nichts
  10. Beginne mit 5-10 Minuten Meditation täglich, erhöhe dann auf 20 Minuten, dann auf eine Stunde und so weiter….

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